‹Reservereifen›, ‹Ytong› Maren Strack

Zwei Performances am 24.09. in der Schwankhalle ab 19:00 Uhr


Maren Strack hat wie Susann Maria Hempel und internil den Bremer Autorenpreis der Schwankhalle gewonnen. 2004 war sie zusammen mit post theater und dem Stück ‹Figure8 Race Remix› die erste Preisträgerin. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 24. September, wenn die Installation ‹Wie das Meer nach Hause kam oder Das Rumoren der Archive Reloaded: Magenrumpeln› von Susann Hempel - der Autorenpreisträgerin von 2012 - eröffnet, wird Maren Strack zwei Performances zeigen.

Alle  Termine der Autorenpreis- Produktionen im September:

Mi 24.09.2014 | 19:30 Uhr | Ausstellungseröffnung 
| Geöffnet von Do 25. bis So 28.09.2014 | jeweils 16 bis 22 Uhr
‹Wie das Meer nach Hause kam oder Das Rumoren der Archive Reloaded: Magenrumpeln› 
Susann Maria Hempel
Autoren- und Produzentenpreis 2012

Mi 24.09.2014 | 19:00 Uhr + 20:30 Uhr | Schwankhalle
‹Reservereifen› + ‹Ytong› Maren Strack
Zwei Performances der Autorenpreisträgerin 2004

Do 25. + Fr 26.09.2014 | 20:00 Uhr | Uraufführung
‹UNTERGRUND› internil

Gewinner des Bremer Autoren- und Produzentenpreis 2013

Sa 27.09.2014 | 20:00 Uhr
‹Preenacting Europe› Interrobang
Autoren- und Produzentenpreisträger 2008

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Reservereifen 6240kl kopie
Ytong 1 kopie

Termine & Tickets

24.09.2014 | 20:30
›Ytong‹ Maren Strack
Performance der Autorenpreisträgerin 2004
Schwankhalle

24.09.2014 | 19:00
Maren Strack: ‹Reservereifen›
Performance der Autorenpreisträgerin 2004
Schwankhalle

↓ Programm

19:00 Uhr: ‹Reservereifen›

Eine Autoreifenchoreographie von Maren Strack
Auszug aus der Performance "Figure 8 Race", eine Zusammenarbeit mit post theater [new york / berlin / tokyo]


In Amerika gibt es Autorennen in 8-förmigen Rennstrecken. In der Mittelkreuzung dieser Rennen gibt es hin und wieder einen Crash.
Maren Stracks Reservereifenperformance, ein Auszug aus ihrer Performance „Figure 8 Race“ handeln von Bewegung und deren Unterbrechung sowie auch vom Fruchtbaren in der Panne und in der ungewollten Unterbrechung. Die Figur 8, ein Bewegungsmuster das ungebremsten Energiefluss erlaubt, sowie deren ungeplante Unterbrechung, prägen die Bewegungselemente in Maren Stracks Autoreifenchoreographie.

20:30 Uhr: ‹Ytong›

In „Ytong“ wird der klassische Flamencotanz gleichzeitig zu einem Akt der Zerstörung und einem bildhauerischen Vorgang. Es entsteht eine Skulptur. Die Tänzerin erschafft diese Skulptur nicht in einem herkömmlichen künstlerischen Schaffensprozess, sondern sie entsteht in einem visuell-akustischen Akt von Zerstörung.
Die Diskrepanz zwischen der zierlichen Tänzerin einerseits und dem Zerstörungsakt ist provokant. Die Kraft, die für den Vorgang des Zerstörens notwendig ist beeindruckt, weil sie nicht in das Bild der Tänzerin gehört. Diese präzise Gewalttätigkeit wird nicht von ihr erwartet. Die Blicke des Publikums werden nicht auf die attraktive Gesamtgestalt gelenkt, sondern dorthin wo die Zerstörung passiert.

Tickets
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Tel. 0421 520 80 70
(Mo-Fr. 10 - 15 Uhr oder AB)
Reservierung für Rollstuhlfahrerplätze empfohlen