Er will doch nur streiten - Mit Prof. Rudolf Hickel

Die Talkshow, wo was rauskommt – mit Axel Brüggemann und Gast.
Monatlich in der Schwankhalle.
Am Mi, 20.11.2013 | 19:30 Uhr | Schwankhalle, HAVARIE/ Alter Saal.
Zu Gast Prof. Dr. Rudolf Hickel
Musik: Mark Scheibe

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Termine & Tickets

20.11.2013 | 19:30
Er will doch nur streiten - Mit Prof. Rudolf Hickel
Schwankhalle

↓ Programm

Axel Brüggemann..

..ist ein erfahrener Fernsehmoderator, der für ZDF und arte Opernabende präsentiert. Er sitzt in der Jury von „Ich trage einen großen Namen“, arbeitet als Journalist u.a. für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und den „Freitag“. Er hat Bücher über Politik, Gesellschaft und Kultur veröffentlicht. Er wohnt in Bremen und Wien. Doch mit Schöngeist und Wiener Höflichkeit hat es jetzt ein Ende: „Er will doch nur streiten!“ Unter diesem Titel startet Brüggemann mit der Schwankhalle eine Talk-Revue: Fernsehen ohne Kameras – es kann also offen gesprochen und gestritten werden. Überregional bekannte Bremer und Menschen, die etwas in dieser Stadt bewegen, werden kurzweilig und sehr persönlich vorgestellt. Unter dem Namen „Havarie“ wurde der Alte Saal der Schwankhalle zu einer Kneipe umfunktioniert. Diese „Raumschaffung“, folgt ihren ganz eigenen Gesetzen und fordert die Zuschauer zu geistiger und physischer Beweglichkeit auf: Der passende Ort für Brüggemann. Er unterhält sich hier mit seinem Gast über dessen Leben, dessen Karriere, über Projekte und aktuelle Fragen: Kontrovers, persönlich und mit dem Ziel, sprechend und streitend neue Ideen zu entwickeln. Am Ende steht ein Deal: „Wir machen das!“ – die Talkshow, wo was rauskommt. Kommentiert, aufgelockert und befeuert wird der Talk durch künstlerische Einschübe, Lieblingslieder, Spiele und Anekdoten, echte und falsche Kollegen, Feinde und Freunde des Gastes. Im monatlichen Rhythmus heißt es also: Schluss mit der Lieb sein-Politik! Gemeinsam für und mit Bremen, rückbesinnen wir uns auf eine Tradition der Streitkultur dieser Stadt! 
Fragen, Zweifeln, Kämpfen, Brüllen, Verteidigen, Fordern, Drohen, Verfolgen, Angreifen, Lieben und Leiden - alles wird durchgespielt. Wir bleiben Streitbar.

Gäste

Prof. Dr. Rudolf Hickel müsste eigentlich nicht mehr. Nach über 34 Jahren beendete der Wirtschaftswissenschaftler 2007 seine Lehrtätigkeit an der Bremer Uni, die er einst mit aufbaute. 2009 schied er als Gründungsdirektor des "Institut Arbeit und Wirtschaft" an der Universität Bremen aus. Aber Hickel lässt nicht los. Schon während seiner Lehr- und Forschungstätigkeit an der Bremer Uni engagierte er sich im Wissenschaftlichen Beirat von Attac und in den Aufsichtsräten verschiedener Unternehmen, zudem schrieb er Kolumnen für die "Tageszeitung" (TAZ) und „Neues Deutschland“. Im Weser-Kurier erschien in einer langen Serie sein "Wirtschaftslexikon". Immer wieder mischt er sich in die öffentliche Debatte ein. Einer der Höhepunkte war seine Teilnahme an der "Sabine-Christiansen-Talkrunde” mit Bill Gates. Als Ökonom gehört er zu den wichtigsten Stimmen in der deutschen Öffentlichkeit, sitzt auf Podien, publiziert unaufhörlich und kämpft für eine neue Wirtschaftspolitik, für Umverteilung, gegen den Kasinokapitalismus.

Mark Scheibe
 - „MUSIK IST LIEBE“ - Drei einfache Worte, die Mark Scheibes Triebkraft beschreiben. Der gleichnamige Song, mit dem der Pianist und Sänger seine Konzerte beendet, ist mittlerweile viel zitiert und zweckentfremdet bereits in der Autowerbung aufgetaucht. Dennoch - Mark Scheibe entdeckte die Musik zeitgleich mit der Sexualität und seitdem ist das für ihn eine Welt.
Als musikalischer Leiter der RBB-Talkshow DICKES B schrieb er Orchesterarrangements und spielte mit Inga Humpe, Mieze Katz (MIA), Gentleman, Element of Crime, Klee, Thees Ullmann (Tomte), Götz Alsmann, den Sportfreunden Stiller und Paul van Dyk - in seiner eigenen monatlichen Show BERLIN REVUE im Admiralspalast machte er das Gleiche mit befreundeten Gästen: Flo Mega, Ella Endlich, Bodo Wartke, Bernd Begemann, Rainald Grebe, Thomas Godoj, LAING, Tim Fischer, Cora Frost, Johanna Zeul waren beispielsweise schon zu Gast. 
Als Entertainer ist ihm der innige Kontakt zum Publikum das Wichtigste: "Ein Konzert ist für mich immer wie eine Verabredung mit einer Unbekannten. Ich bin aufgeregt und fühle mich wie ein Teenager, gehe mit derselben Spannung auf die Bühne wie zu einem Rendezvous."

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